Spanish 21 & Australian Pontoon

Spanish 21 & Australian Pontoon bei RICHTIGSPIELEN.COM – Optimale Strategie und Regeln Die Strategie stammt von „wizardofodds.com“. EINFÜHRUNG Spanish 21 ist eine Variante von Black Jack, die eine der besten Wetten in den Kasinos darstellt. In Örtlichkeiten, wo der Dealer bei einer weichen 17 steht oder wo es erlaubt ist, mehrfach zu verdoppeln, ist Spanish 21 wahrscheinlich noch besser als Black Jack, was jedoch von den spezifischen Regeln des Black Jack abhängt. Wenn sie nach einer Abwechslung vom traditionellen Black Jack suchen, aber auf ein Spiel mit geringem Hausvorteil bestehen, könnten sie sich für Spanish 21 begeistern. Was man in Australien und Malaysia Pontoon nennt, heißt in den USA Spanish 21. Dieser Fakt hat schon viel Verwirrung gestiftet. DIE REGELN Spanish 21 spielt man mit 6 oder 8 Spanish-Kartendecks, jedes Deck bestehend aus 48 Karten – die normalen 52 Karten abzüglich der vier Zehnen. An jedem Kartenschalter kann man ihnen bestätigen, dass das Entfernen der Zehnen die Gewinnwahrscheinlichkeit zugunsten des Dealers verschiebt. Um das wieder gutzumachen, gibt Spanish 21 dem Spieler eine Reihe von Bonussen und günstigen Regeln. Die Regeln basieren auf großzügigen Black Jack Regeln für 6-8 Kartendecks einschließlich Verdoppeln nach dem Teilen eines Paares, „Late Surrender“ (Aufgabe des halben Wetteinsatzes nachdem man die offene Karte des Dealer gesehen hat, außer der Dealer hat ein Black Jack, dann verliert man den gesamten Wetteinsatz), und dem wiederholten Teilen zweier Asse. Zusätzlich gibt es beim Spanish 21 folgende Erweiterungen der Regeln:

  1. 21 Augen des Spielers gewinnen immer.
  2. Ein Black Jack des Spielers schlägt ein Black Jack des Dealers.
  3. Der Spieler kann bei beliebiger Anzahl von Karten verdoppeln.
  4. Der Spieler kann gewöhnlich nach dem Teilen von zwei Assen eine Karte nehmen und verdoppeln. (Einige Casinos gestatten das nicht mehr).
  5. Der Spieler kann nach dem Verdoppeln aussteigen („Surrender“), was man „Double Down Rescue“ nennt. Er gibt damit die Summe seines ersten Wetteinsatzes auf.
  6. 21 Augen mit fünf Karten gewinnen 3:2, 21 Augen mit sechs Karten gewinnen 2:1, 21 Augen mit sieben oder mehr Karten gewinnen 3:1. Der Bonus wird jedoch nicht gezahlt, wenn der Spieler verdoppelt hat.
  7. Eine 6-7-8 oder 7-7-7 verschiedener Farben gewinnt 3:2, von der gleichen Farbe 2:1 und Pik gewinnt 3:1. Der Bonus wird nicht gezahlt, wenn der Spieler verdoppelt hat.
  8. 7-7-7 einer Farbe bei einer aufgedeckten 7 des Dealers gewinnt $1 000 für Wetten von $5 bis $24 und $5 000 für Wetten von $25 und mehr. Außerdem erhalten alle anderen Spieler $50 Neid-Bonus („Envy Bonus“). Dieser Bonus wird nicht gezahlt, wenn der Spieler verdoppelt oder geteilt hat.

Variable Regeln:

  1. Der Dealer kann bei einer weichen 17 sowohl eine Karte nehmen als auch stehen.
  2. Gewöhnlich werden 6-8 Spanish-Decks benutzt.
  3. Einige Kasinos erlauben mehrfaches Verdoppeln bis zu dreimal.
  4. Einige Kasinos erlauben „Late Surrender“ nach den ersten beiden Karten.

STRATEGIE Folgendes ist meine Spanish 21 Strategie, wenn der Dealer eine weiche 17 hat. Diese Strategie basiert auf kombinatorischer Analyse und wurde von einem Excelmodell für unendlich viele Decks überprüft. Für einige Hände unterscheidet sich diese Strategie von der Lenny Fromes aus „Armada Strategies for Spanish 21“ von Frank Scoblete und „Secrets Of The New Casino Games“ von Martin Jensen. Unglücklicherweise ist Lenny verstorben und ich kann ihn mit dieser Strategie nicht herausfordern. Ich glaube jedoch, dass er die Möglichkeit des „Double Down Rescue“ nicht richtig einbezogen hat. Ich stehe fest hinter meiner Strategie und glaube, dass alle anderen falsch sind. BASISSTRATEGIE FÜR SPANISH 21

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Als Nächstes die Spanish 21 Basisstrategie, wenn der Dealer bei einer Weichen 17 steht.

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Merke: Wenn es nicht erlaubt ist, eine Karte zu nehmen, um zu teilen, und der Dealer steht bei einer weichen 17 (wie es im „Mohegan Sun der Fall ist), dann nehmen sie eine Karte, wenn sie zwei Asse haben und der Dealer ein Ass offenlegt. Die nächste Grafik ist für den Fall, dass der Dealer bei einer weichen 17 eine Karte nimmt, mehrfaches Verdoppeln erlaubt ist und der Spieler nicht schon verdoppelt hat.

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Die nächste Grafik ist für den Fall, dass der Dealer bei einer weichen 17 eine Karte nimmt, mehrfaches Verdoppeln erlaubt ist und der Spieler schon verdoppelt hat, was seine Möglichkeiten zu stehen, auszusteigen oder erneut zu verdoppeln limitiert.

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Viele Leser haben Zweifel angemeldet angesichts meines Ratschlages, mit drei oder mehr Karten bei 17 gegen ein Ass eine Karte zu nehmen. Ich stehe jedoch zu meiner Aussage. Der Spieler spart ca. 2,8% seines ersten Einsatzes, wenn er eine Karte nimmt und nicht stehen bleibt. Die Dealer werden etwas anderes vorschlagen, und die anderen Spieler werden vielleicht den Tag verfluchen, an dem sie geboren wurden, aber vertrauen sie mir – die Wahrscheinlichkeit spricht dafür, eine Karte zu nehmen. HAUSVORTEIL Folgendes ist der Hausvorteil bei verschiedenen gebräuchlichen Regeln vor Einbeziehen des Superbonus.

  • Der Dealer steht bei einer weichen 17: 0,40%
  • Der Dealer nimmt bei einer weichen 17 eine Karte: 0,42%
  • Der Dealer nimmt bei einer weichen 17 eine Karte, mehrfaches Verdoppeln nicht erlaubt: 0,76%

SUPERBONUS Die Wahrscheinlichkeit, den Superbonus zu bekommen, ist 1:668 382 mit 6 Decks und 1:549 188 mit 8 Decks. Die Verringerung des Hausvorteils hängt von der Höhe des Wetteinsatzes ab und, in geringerem Ausmaß, der Anzahl der Spieler. Ohne weitere Spieler und mit einem Einsatz von genau $5 oder $25, verringert der Superbonus den Hausvorteil um 0,030% mit 6 Decks und um 0,036% mit 8 Decks. Bei einer Wette von genau $5, verringert der „Envy Bonus“ den Hausvorteil um weitere 0,0015% mit 6 Decks und um 0,0018% mit 8 Decks für jeden zusätzlichen Spieler. Bei anderen Wetteinsätzen, als den oben erwähnten, verringert sich der Nutzen des Superbonusses, wenn der Einsatz größer wird. ABWEICHENDE REGELN Keine Karte nehmen, um Asse zu teilen: Im „Mohegan Sun“ ist es nicht erlaubt, eine Karte zu nehmen, um zwei Asse zu teilen. Man war geteilter Meinung, ob dies der Fall ist, weil die Regel auf der Website falsch veröffentlicht wurde. Im Mai 2006 wurde mir jedoch vom Manager bestätigt, dass es wirklich nicht erlaubt ist. Die Wirkung dieser Regel ist, dass sich der Hausvorteil um 0,29% erhöht. Wie oben erwähnt, nehmen sie eine Karte bei zwei Assen, und einem offenen Ass des Dealers, wenn es nicht erlaubt ist, eine Karte zu nehmen, um zwei Asse zu teilen, wie es im „Mohegan Sun“ der Fall ist. Ass und 10 nach dem Teilen zweier Asse gewinnt 3:2: Einem unbestätigten Bericht zufolge gewinnt im „Meskaki Casino“ in Iowa Ass und Zehn nach dem Teilen zweier Asse 3:2. Nach meinen Berechnungen verringert das den Hausvorteil um 0,16%. Ansonsten wird dort für einen globalen Hausvorteil von 0,60% bei einer weichen 17 eine Karte genommen und mehrfaches Verdoppeln ist verboten. Verdoppeln ist nur nach den ersten beiden Karten erlaubt: Ich hatte einen falschen Bericht, demzufolge es in einem Kasino in Malaysia nicht gestattet war, bei einer beliebigen Anzahl von Karten zu verdoppeln. Wenn eine solche Regel existieren würde, hätte dies eine Erhöhung des Hausvorteils um 0,16% zur Folge. WO MAN GUTE SPIELE FINDEN KANN Die Besitzer von Spanish 21 haben ihre eigene Liste von Orten, wo der Dealer bei einer weichen 17 steht und mehrfaches Verdoppeln erlaubt ist: www.spanish21.com/goodlocations.php ÜBEREINSTIMMUNG MIT DEM DEALER An einigen Orten kann man eine Nebenwette machen, wenn eine oder beide der ersten Karten des Spielers mit der offenen Karte des Dealers übereinstimmen. Mit 6 Decks gewinnt eine Übereinstimmung unterschiedlicher Farben 4:1 und eine Übereinstimmung der gleichen Farbe 9:1. Mit 8 Decks gewinnt eine Übereinstimmung unterschiedlicher Farben 3:1 und eine Übereinstimmung der gleichen Farbe 12:1. Eine Wette mit 6 Decks hat einen Hausvorteil von 3,06%, mit 8 Decks von 2,99%. METHODIK Diese Spanish 21 Strategie basiert auf einem kombinatorischen Programm,dass sowohl Kartenanordnung als auch die Spielweise mit 6 Decks berücksichtigt. Zusätzlich wurde ein Modell für unendlich viele Decks in Excel erstellt, bei dem die Basisstrategie fast mit der des kombinatorischen Modells übereinstimmt. Die Basisstrategie, die hier zu finden ist, stimmt in einigen grenzwertigen Situationen nicht mit der des verstorbenen Lenny Frome überein. Fromes Strategie kann man in Büchern finden wie „Secrets of the New Casino Games“ (Marten Jensen) und „Armada Strategies for Spanish 21“ (Frank Scoblete). Obwohl ich Frome und seine Arbeit sehr respektiere, denke ich, dass seine Basisstrategie nicht richtig ist. Ich vermute, dass er die Möglichkeit des „Double Down Rescue“ nicht korrekt in seine Analyse einbezogen hat. Mike Hopson machte eine unabhängige Untersuchung für eine unendliche Anzahl von Decks, die genau mit meiner übereinstimmt. Der „Wizard Of Odds“ bedankt sich bei Mike für seinen Beitrag. DANKSAGUNG Ich möchte Katarina Walker für die Korrektur einiger geringfügiger Strategiefehler auf dieser Seite danken. Sie ist Autorin des Werkes “The Pro’s Guide to Spanish 21 and Australian Pontoon“.